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Microsoft Planner jetzt direkt in Outlook und Microsoft 365 Copilot verfügbar

Aufgaben, E-Mails und Termine gehören im Arbeitsalltag eng zusammen. Bisher bedeutete das jedoch häufig, zwischen Outlook und Microsoft Planner wechseln zu müssen. Microsoft bringt diese Bereiche nun näher zusammen und integriert Planner direkt in Outlook sowie in die Microsoft 365 Copilot App.

Damit können Nutzer ihre Aufgaben und Pläne dort verwalten, wo ein großer Teil des täglichen Arbeitstages ohnehin stattfindet. Die Neuerung wird unter der Microsoft 365 Roadmap ID 513278 geführt und ab August 2026 weltweit ausgerollt.

Was ist neu?

Microsoft Planner steht künftig direkt in folgenden Anwendungen zur Verfügung:

  • Outlook im Web
  • Neues Outlook für Windows
  • Microsoft 365 Copilot App

In Outlook können Nutzer auf ihre persönlichen Aufgaben und freigegebenen Pläne zugreifen. Dadurch lassen sich Aufgaben direkt im Umfeld von E-Mails und Kalender verwalten, ohne dafür zunächst in eine separate Anwendung wechseln zu müssen.

Microsoft reagiert damit nach eigenen Angaben auf Kundenfeedback und möchte die Aufgabenverwaltung stärker mit den täglichen Produktivitätsabläufen verbinden.

Was bedeutet die Integration in Outlook?

Besonders interessant ist die Neuerung für Nutzer, die Outlook als zentrale Anwendung für ihren Arbeitsalltag verwenden.

E-Mails, Termine und Aufgaben können nun enger miteinander betrachtet werden. Während beispielsweise die Kommunikation zu einem Projekt über Outlook läuft, können die dazugehörigen Aufgaben und Pläne ebenfalls direkt über Outlook aufgerufen und verwaltet werden.

Das reduziert den Wechsel zwischen verschiedenen Anwendungen und schafft einen zusätzlichen Einstiegspunkt für Planner.

Wichtig dabei: Für die Nutzung der Planner App innerhalb von Outlook ist keine Microsoft 365 Copilot Premium-Lizenz erforderlich.

Planner auch in Microsoft 365 Copilot

Neben Outlook wird Planner auch stärker in die Microsoft 365 Copilot App integriert.

Sofern die entsprechenden Funktionen lizenziert und innerhalb der Organisation aktiviert sind, können Nutzer dort ebenfalls auf Planner zugreifen. Microsoft führt damit Aufgabenmanagement und KI-gestützte Arbeitsumgebungen innerhalb von Microsoft 365 weiter zusammen.

Die vorhandenen Planner-Einstellungen, Microsoft-365-Berechtigungen und Copilot-Richtlinien werden dabei weiterhin berücksichtigt.

Ändert sich etwas an der Datenspeicherung?

Nein. Durch die neuen Zugriffsmöglichkeiten ändert sich nicht, wo Planner-Daten gespeichert werden.

Outlook und die Microsoft 365 Copilot App stellen lediglich zusätzliche Möglichkeiten bereit, auf die bestehenden Aufgaben und Pläne zuzugreifen. Vorhandene Berechtigungen und Richtlinien bleiben bestehen.

Wann wird die Funktion verfügbar?

Microsoft hat den Zeitplan am 17. August 2026 nochmals aktualisiert.

Der weltweite Rollout der allgemeinen Verfügbarkeit startet nun Anfang August 2026 und soll bis Ende August 2026 abgeschlossen sein.

Die Funktion betrifft grundsätzlich alle Microsoft-365-Tenants und wird standardmäßig aktiviert.

Müssen Administratoren etwas vorbereiten?

Eine administrative Aktion ist für die Einführung nicht erforderlich.

Dennoch kann es sinnvoll sein, die Neuerung intern zu begleiten. Unternehmen können beispielsweise ihre Anwender darüber informieren, dass Planner künftig direkt über Outlook und die Microsoft 365 Copilot App erreichbar ist.

Auch bestehende Schulungsunterlagen, interne Dokumentationen und Helpdesk-Anleitungen sollten gegebenenfalls aktualisiert werden. Gerade für Mitarbeitende, die Planner bisher nur selten oder gar nicht verwendet haben, kann der neue Zugang über Outlook außerdem ein guter Anlass sein, die Möglichkeiten der Aufgabenverwaltung innerhalb von Microsoft 365 näher kennenzulernen.

Was bedeutet die Neuerung für den Arbeitsalltag?

Microsoft verfolgt mit der Integration einen Ansatz, der sich bereits an vielen Stellen innerhalb von Microsoft 365 zeigt: Funktionen sollen stärker dort verfügbar sein, wo Nutzer ohnehin arbeiten.

Gerade bei der Aufgabenverwaltung kann das einen praktischen Vorteil bieten. Statt Outlook für E-Mails und Termine zu verwenden und anschließend für die Aufgabenverwaltung zu Planner zu wechseln, rücken diese Arbeitsbereiche näher zusammen.

Für Unternehmen bedeutet das zwar zunächst keinen administrativen Aufwand, bietet aber eine gute Gelegenheit, die bestehenden Prozesse rund um Aufgabenmanagement und Zusammenarbeit zu überprüfen.

Wie organisieren Sie Aufgaben aktuell in Ihrem Unternehmen? Nutzen Ihre Mitarbeitenden bereits Microsoft Planner oder werden Aufgaben noch überwiegend über E-Mails und persönliche Listen verwaltet?

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